Eigenbluttherapie

Eine neue Methode ?

Nein !

Ursprung der Eigenbluttherapie sind Experimente des englischen Arztes William Highmore 1874 sowie von Novotny im Jahre 1912.

 

 


Was ist das ?

Unter dem Begriff Eigenbluttherapie oder 

Eigenblutbehandlung werden verschiedene Verfahren verstanden, denen gemeinsam ist, dass dem Patienten zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen wird, um es anschließend wieder zu injizieren oder zu infundieren, wobei bei manchen Methoden vorher auf verschiedene Weise behandelt wird. Die Befürworter der Eigenbluttherapie sehen die verschiedenen Verfahren als „unspezifische Reiztherapien“ oder unspezifische Umstimmungstherapien 

an.

Diese gehören zu den 

alternativmedizinischen Verfahren.

Wie hilft es ?

Die Eigenblutbehandlung soll eine Stärkung der Abwehrkräfte des Körpers bewirken und bei chronischen Infekten hilfreich sein.

 

Weitere genannte Indikationen sind Allergien, Asthma und rheumatische Erkrankungen.

Was kostet das ?

Pro Injektion muss mit etwa 10 Euro gerechnet werden (nach GOÄ = Gebührenordnung für Ärzte).

Ein Behandlungszyklus kann bis etwa 100 Euro kosten. 

 

Die Kosten der Eigenbluttherapie werden von einigen gesetzlichen Krankenkassen, sowie von Privaten Krankenversicherungen 

erstattet. Dies ist jedoch unter dem Aspekt der Kundenfreundlichkeit zu sehen, nicht aufgrund erwiesener Wirksamkeit.